
Kurzer Rausch im Blätterwald, hat nicht lange nachgehallt. Fußnote nur im Weltgeschehen, darf so ein Club denn untergeh`n? Die Tradition trat man mit Füßen, und die treuen Fans mussten dafür büßen.
Den ersten Meister sterben lassen, ausgelöscht, ich konnt`s nicht fassen. Bänker, Stadt und Amtsbehörde, keiner sich daran groß störte. Wer so mit der Geschichte hehlt, der hat den Olymp mit Recht verfehlt.
Im Tal der Tränen angekommen, wir alle waren wie benommen. Doch ihr werdet uns nie ganz vernichten, der Fußballgott, er wird euch richten.
Wir kommen wieder, irgendwann, ein Traum der stolz nun neu begann. Herzblut an Euren Händen klebt, wir bleiben treu - LOK LEIPZIG LEBT.
Man schlief zulange, tief und fest, geblieben nur ein kleiner Rest. Vorstand und Präsidium, war`s Absicht oder warn se dumm. Doch wer uns solche Schmach bereitet, hoffentlich auch privat leidet.
Das werden wir euch niemals vergeben, alles Pech für euer Leben! Doch muss es trotzdem weitergeh`n, jetzt heißt`s für Lok zusammenstehn. Und die von euch, die nicht mal sächseln, besser wär`s die Stadt zu wechseln.
Im Tal der Tränen...
Die Sympathien landauf landab, es nie für Lok so viele gab. Von der See bis zu den Alpen, Unterstützung wir erhalten. Die Überraschung die lauert schon, klingt`s auch noch wie ferner Hohn.
Wir treffen täglich neue Gönner, solide Freunde, Alleskönner. Lok wird neue Wege finden, da könnt ihr euch wie Würmer winden. Und wenn man tief am Boden liegt, ich weiß die gute Sache siegt.
Im Tal der Tränen...