
Es war achtzehndreiundneunzig, noch lang vorm ersten Krieg. Da stürmten unsre Ahnen schon von Sieg zu Sieg. Drum war es auch kein Wunder, dass hier in dieser Stadt, der große deutsche Fußball - seine Wurzeln hat.
Der Erste Deutsche Meister, der waren dann auch wir. Und nicht etwa die anderen aus Berlin und vom Revier. In Hamburg-Altona, da ging es gegen Prag, die Deutschen aus der Kaiserstadt, das war ein schöner Tag.
Oh, Oh, Oh.....Oh, Oh, Oh...VfB!
Oh, Oh, Oh...VfB! .... Oh, Oh, Oh...Oh, Oh, VfB!
Und so ging es auch weiter, es folgten Titel zwei. Und aus dem Leutzscher Unterholz war lang noch keiner bei. Wir waren fast vergessen, bekannt nur noch im Gau, da schlugen wir die Schalker, in ihrem Königsblau.
Das Deutsche Reich ging unter, und der VfB verschwand. Es kam die Zeit der Leutzscher, oh armes Heimatland. Am Anfang in der Zone, wo es kaum zum Leben reicht, war Fußball nicht so wichtig, da wird man Meister leicht.
Oh, Oh, Oh.....
Es wurde Zeit fürs Machtwort, das war doch sonnenklar. Im Jahre sechsundsechzig, da wurden Träume wahr. Wie Phönix aus der Asche, entstand der FC Lok und auf den Rest von Leipzig, hatte eh keiner mehr Bock.
Es hagelte Erfolge, auch ohne großes Geld. Seit dem Finale in Athen kennt uns die ganze Welt. Dann kam der Tag der Quali, wißt ihr noch wie es war. Die gute alte Loksche machte "Schämmie" viernull klar.
Oh, Oh, Oh.....
Wie sollt`es anders kommen, der VfB in neuem Kleid. So schafften wir den Aufstieg, endlich Bundesligazeit. Die damalige Führung, die machte nichts daraus,es kam gar bis zur Insolvenz, und fast war alles aus.
Die blau und gelben Farben, die Farben unsrer Stadt, die woll`n wir wiederhaben, weil`s kaum ein andrer hat. Die Zeiten werden besser, vertrauen wir darauf die Schüssel für den VfB,...Chemie steigt niemals auf!!
Oh, Oh, Oh.....