TKS sind...



Die Krachmacher

Korti - Gesang und Gitarre
Olli - Gitarre, Bass und Gesang
Udo - Keyboard
Krumbi - Schlagzeug

Der Freundeskreis TKS

Erlebnisse und Ideen - Alle
Texte aller Art - Tommy NY
Auch mit dabei - Carlos, Gotano, Chrischi und viele andere mehr...

Unser Standpunkt

Gelegentlich werden wir, wie ja leider fast alle Lokisten, mit dem Vorwurf von Radikalismus und Gewalt im Umfeld von Lokspielen und in der Fanszene selbst konfrontiert. Dies ärgert uns, und obwohl man solche Verleumdungen eigentlich unkommentiert lassen könnte, legt die Tanzkapelle Südfriedhof in diesem Zusammenhang Wert auf folgende Feststellung für die unwissenden Mitleser:

1. Das Projekt TKS distanziert sich von jeder politischen Meinungsäußerung beim Fußball, und ruft zu Toleranz im Umgang mit anderen im Umfeld von Fußballspielen auf. Toleranz kann und muss aber auch bedeuten, niemandem vorzuschreiben was er zu denken hat. Insoweit sind wir auch ganz klar gegen die derzeitige Hysterie im deutschen Fußball, die leider nur einseitig bestimmte politische Meinungsäußerungen beim Fußball zu unterbinden versucht.

2. Das Projekt TKS verwahrt sich gegen jede pauschale Anschuldigung gegen die Fanszene des 1.FC Lok Leipzig, sie sei gewaltbereiter als die anderer Vereine. Sicher gibt es im Umfeld von Fußballvereinen gesellschaftliche Probleme, keine Fanszene und kein Verein wird diese aber ohne die Hilfe von Fanprojekten und von weiteren Hilfeangeboten durch Länder und Kommunen in den Griff bekommen können. Die TKS und Ihre Mitglieder haben in diesem Zusammenhang immer klar Stellung bezogen, und versucht, z.B. mit Aufrufen unter lok-forum.de zur Verhinderung und Ächtung von Gewalt bei Fußballspielen beizutragen. Da auch wir es nicht tolerieren, wenn Steine gegen Polizisten geworfen werden, werden wir uns für das Lok-Leipzig-Fanprojekt, so gut es geht, einsetzen. Gesänge und Choreos im Stadion ja - Ausschreitungen nein! Ebenso fordern wir aber die Ordnungskräfte auf deeskalierend zu wirken, und mit Fanvertretern zusammenzuarbeiten.

3. Wir verwahren uns insbesondere gegen die, leider schon einmal fälschlicherweise aufgestellte, Behauptung, einige unserer Texte würden die unter 1. und 2. genannten Punkte negieren. Sicher können die trotzigen, provokativen und hin und wieder möglicherweise martialisch wirkenden Texte missverstanden werden, wenn man dies will. Es werden aber einfach nur Dinge aus der Fanszene ungefiltert weitergegeben, oder es wird sich auf Geschichten, die man so gehört hat, bezogen. Im Vordergrund steht dabei immer, Missstände aufzuzeigen, sich über allerlei Dinge lustig zu machen und der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Tatsache ist, dass es sich einfach um "Spaß-Musik" für Fußballfans handelt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer das verstehen will, versteht dies auch. Wer nicht, sollte vielleicht nach den Ursachen in seiner Kindheit forschen.

4. Da wir uns aber im Übrigen auch selbst nicht immer allzu ernst nehmen, bitten wir darum, nicht immer alles auf die Goldwaage zu legen. Es geht um ein Hobby namens Fußball.

Danke